Eröffnung des Ausbildungskurses 21 im Bildungszentrum in Albstadt-Ebingen

1. Februar 2001  

Programm - Fotoimpressionen - Aus der Presse
    

Programm
 

"Heute geht die Schule los"

Musik: Reinhard Horn
Text: Rolf Krenzer
ergänzt von Doris Ott-Spathelf
Chor der Kirchgraben-Grundschule Albstadt
Leitung: Doris Ott-Spathelf
Begleitung: Christine Heinl
Begrüßung
Hartmut Schrenk
Seminarleiter
"Wir sind Kinder"
Melodie und Text: Rolf Zuckowski
Chor der Kirchgraben-Grundschule Albstadt
Leitung: Doris Ott-Spathelf
Begleitung: Christine Heinl
Begrüßung
Dr. Jürgen Gneveckov
Oberbürgermeister der Stadt Albstadt
"If you`re happy"
Melodie: eine amerikanische Volksweise
Text: Doris Ott-Spathelf
Chor der Kirchgraben-Grundschule Albstadt
Leitung: Doris Ott-Spathelf
Begleitung: Christine Heinl
Einführung in den Vorbereitungsdienst mit Vereidigung
Hartmut Schrenk
Seminarleiter
Grußworte
Jochen Lottermoser
Leiter des Staatlichen Schulamts Balingen

 
 

Thomas Wagner

Vorsitzender des Örtlichen Personalrats beim Staatlichen Schulamt Balingen

Willkommensgruß des Kurses 20
Lehreranwärterinnen, Lehreranwärter und Lehrbeauftragte des Seminars
Aushändigung der Ernennungsurkunden


 

Fotoimpressionen

 

Herzlicher Empfang durch die Stadt Albstadt


 
 


Oberbürgermeister Dr. Gnevekow im Gespräch 
mit Leitern der Staatlichen Schulämtern Balingen, 
Sigmaringen und Reutlingen

 

 


"Heute geht die Schule los..." Kinderchor
der Kirchgrabengrundschule Albstadt

 


OB Dr. Gnevekow: 
"Wir sind eine junge Stadt!"

Hartmut Schrenk, Leiter des Seminars,
stellt die Kinder in das Zentrum aller
Ausbildungsbemühungen

 


Ist Unterricht eine Jonglage?
"Jonglieren" mit pädagogischen, didaktischen und 
methodischen Kompetenzen / Tüchern

 


Schulamtsdirektor Lottermoser (Staatliches 
Schulamt Balingen): "Der Beruf des Lehrer 
ist wie ein Marathonlauf."

 


"Albstadt, Albstadt, ja das ist ein Ding!"
Der Seminarchor begrüßt die "Neuen".

 

 

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Aus der Presse
 
 
Lehrerberuf ist wie eine Jonglage
100 neue Referendare im Bildungszentrum Albstadt vereidigt / Festlicher Empfang

Von Markus Schmalz (sb)

Albstadt-Ebingen.  Genau 100 neue Referendare begrüßte Direktor Hartmut Schrenk gestern im Ebinger Bildungszentrum.  In einem festlichen Empfang gab er eine kurze theoretische Einführung in den Arbeitsalltag, den die Lehreranwärter in den nächsten 18 Monaten am Staatlichen Seminar erwartet.  Anschließend nahm Hartmut Schrenk die Vereidigung der Nachwuchspädagogen vor.

Etwas erstaunt waren die aus allen Ecken Baden-Württembergs angereisten Referendare über die bunten Tücher, die sie auf ihren Plätzen vorfanden. Hartmut Schrenk, sorgte für Aufklärung, nachdem er die gesamte Zuhörerschaft dazu animiert hatte, mit den Tüchern in der Hand zu jonglieren: „Der Lehrerberuf ist wie eine Jonglage“, philosophierte Schrenk, und wies darauf hin, dass diese Jonglage nur dann gelinge, wenn jeder Einzelne ein großes Engagement einbringt.  Schrenk, skizzierte den Werdegang der Lehrerbildung in den vergangenen 20 Jahren.  Den ersten Schritt in den Vorbereitungsdienst bezeichnete der Seminarleiter als bedeutsamen und verantwortungsvollen Schritt auf dem Weg vom Studenten zum Landesbeamten. Mit Blick, auf den Chor der Ebinger Kirchgrabengrundschule, der traditionsgemäß unter der Leitung von Doris Ott-Spathelf und Christine Heinl mit seinen Beiträgen die Feierstunde umrahmte, rückte Schrenk, die Kinder und Jugendlichen ins Zentrum aller unterrichtlichen Bemühungen. Die Kleinen sorgten mit ihren originellen musikalischen Darbietungen für Unterhaltung und bezogen auch ihre zünftigen Lehrer mit ein.
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow freute sich über die 100 neuen Lehrkräfte, darunter übrigens gerade mal sieben Männer. „Nach dem Studium werden Sie jetzt auf ihr Berufsziel vorbereitet" erklärte der OB und wünschte Glück, Durchhaltevermögen und ein gesundes Selbstvertrauen.  Der Lehrerberuf in der heutigen Zeit sei ein angenehmer, aber auch schwieriger Beruf.  Damit die Erholungsphasen nicht zu kurz kommen, überreichte Gneveckow jedem Referendar einen Gutschein für das Badkap. 
Der Leiter des Staatlichen Schulamts Balingen, Jochen Lottermoser, reihte sich in den Reigen der Grußworte ein. „Der Beruf des Lehrers ist wie ein Marathonlauf“, verglich Lottermoser und hoffte, „im Ziel dann alle wiederzusehen“.
Vor der Vereidigung wies Hartmut Schrenk, auf das Projekt „Bewegte Schule“ in Baden-Württemberg hin, das auch in Albstadt angewandt wird.  Rücken- und Nackenschmerzen, große Koordinationsprobleme bei Erstklässlern, Kreislauf- und Muskelschwächen, Haltungsschäden und Übergewicht bei Kindern, die heutzutage rund neun bis 14 Stunden im Sitzen verbringen, nehmen deutlich zu.  In dem Projekt wird Bewegung als Lernprinzip verstanden, um diese Entwicklungsstörungen zu verringern.
Von den zünftigen Lehrern werden 60 an den Schulen des Zollernalbkreises unterrichten. Die restlichen Referendare verteilen sich auf die Landkreise Sigmaringen und Reutlingen. Seit 1981 werden Lehrer in der Region Albstadt ausgebildet.  Das Staatliche Seminar für schulpraktische Ausbildung Albstadt ist eines von 14 Seminaren in Baden-Württemberg.

Schwarzwälder Bote vom 2. Februar 2001

 
 

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