Eröffnung des 25. Ausbildungskurses in der 
Lernwerkstatt des Seminars Albstadt

1. Februar 2005, 10 Uhr

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Programm / Fotoimpressionen / Aus der Presse 

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Programm

 

Here Comes Pippi Longstocking

Musik: Jan Johansson

Seminarcombo

 

 

 

Begrüßung

Hartmut Schrenk

Seminarleiter

 

 

 

Ich bin anders als du

Text und Melodie: Robert Metcalf

 

Hätt’ ich nur drei Wünsche frei

Text und Melodie: Regina Frerich

Chor der Grundschule Margrethausen

Leitung: Jeanette Rödler

 

 

Begrüßung

Dr. Jürgen Gneveckow

Oberbürgermeister der Stadt Albstadt

 

 

Einführung in den Vorbereitungsdienst
mit Vereidigung

Hartmut Schrenk

Seminarleiter

 

 

Grußworte

Heinz Schlumpberger

Leiter des Amtes für Schule und Bildung beim Landratsamt Zollernalb für

für die Landkreise Balingen, Reutlingen,  Sigmaringen und Tübingen

 

Thomas Wagner

Vorsitzender des Örtlichen Personalrats

beim Amt für Schule und Bildung beim

Landratsamt Zollernalb

 

 

Willkommensgruß des Kurses 24

Lehreranwärterinnen, Lehreranwärter

und Lehrbeauftragte des Seminars

 

 

 

Aushändigung der Ernennungsurkunden

 

 

Ab   9.15 Uhr

Stehempfang mit Imbiss durch die Stadtverwaltung Albstadt im Foyer der Turn- und Festhalle

Ab 11.15 Uhr

Informationen im Foyer: Gewerkschaften und private Krankenkassen

Ab 11.30 Uhr

Buffet von Schülern der Grund- und Hauptschule Truchtelfingen in der Festhalle     

Ab 13.30 Uhr

Einführung in den Vorbereitungsdienst in den Pädagogikgruppen (siehe Rückseite)

 

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Fotoimpressionen (Vergrößern der Bilder durch anklicken!)

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Aus der Presse

 

Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Albstadt

Pressemitteilung:

Jubiläumskurs 25 -  Start am 1. Februar 2005

Festliche Einführung in den Vorbereitungsdienst in der

Turn- und Festhalle in Albstadt - Margrethausen

 

 

LEHRERBILDUNG / 95 Referendare für Grund- und Hauptschulen vereidigt

 

Direktor Hartmut Schrenk stellt die Didaktische Frage

Was wirkt wie? Oder Worauf es ankommt:

Effektiv Lernen – Konstruktiv Denken – Respekt vor anderen haben – Selbstverbesserung als Ausbildungsziel sehen und jederzeit bereit sein, kleine Beiträge zu leisten!

 

Insgesamt 95 neue Lehreranwärter konnte Direktor Hartmut Schrenk in der Turn- und Festhalle in Albstadt - Margrethausen begrüßen. Nach erfolgreichem Abschluss an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen des Landes absolvieren sie am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung ab 1.2.2005 den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Die „Neuen“ kommen aus über 70 verschiedenen Städten und Gemeinden Baden - Württembergs und aus mehreren Bundesländern nach Albstadt.

 

Albstadt-Margrethausen. Seit 1981 werden Grund- und Hauptschullehrer für die Landkreise Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und für den Zollernalbkreis in Albstadt ausgebildet.

Direktor Schrenk skizzierte in seinen Begrüßungsworten  den Werdegang der Lehrerbildung in Albstadt im 25. Jahr ihres Bestehens. Er und dankte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow und Ortsvorsteherin Heide Schmid - Lorch für den Stehempfang zu Beginn des Festaktes. Er erwähnte die positive Zusammenarbeit des Lehrerseminars mit der Stadtverwaltung bei der Gestaltung der Bildungsforen, beim Entstehen der Lernwerkstatt Zollernalbkreis und des Service- Centers Englisch im Projekt Fremdsprache an den Grundschulen in Baden-Württemberg. Die letztgenannten Projekte sind im Untergeschoß der Grundschule in Margrethausen angesiedelt.

Direktor Schrenk lobte das große Engagement der Schulleitungen und Mentoren, die den 25. „Jubiläumskurs“ begleiten. Schrenk: „Ich freue mich, dass weiterhin so viele Kolleginnen und Kollegen an den Schulen ihr zusätzliches Engagement für die Ausbildung der neuen jungen Lehrergeneration aufbringen wollen und können. Mein Dank gilt allen, die sich in der Lehrerbildung engagieren.“

Mit Blick auf die Ausbildung der künftigen Lehrerinnen und Lehrer verwies der Seminarleiter auf das Motto des Albstädter Bildungsfourms:

 „Starke Lehrer brauchen pädagogische Kompetenzen wie sie Kinder, Jugendliche und alle am Schulleben Beteiligten von ihnen erwarten. Fangen wir mit unseren Stärken an. Die Schulen warten auf Sie, dort werden sie vertauensvoll aufgenommen und betreut!“

Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow begrüßte die „Neuen“, stellte die große Kreisstadt Albstadt vor und machte die künftigen Lehrerinnen und Lehrer mit der für viele unbekannten herrlichen Alb-Region vertraut.

 

Vom Studenten zum Lehrer

Den ersten Schritt in den Vorbereitungsdienst bezeichnete der Seminarleiter als verantwortungsvollen Schritt hin auf den Weg vom Studenten zum Landesbeamten.

Mit Blick auf die Kinder der Grundschule Margrethausen, die unter der musikalischen Leitung von Rektorin Jeanette Rödler  und ihren Klassenlehrern die Feierstunde musikalisch umrahmten, rückte Direktor Schrenk  in seinen pädagogischen Betrachtungen die Kinder in das Zentrum aller unterrichtlichen Bemühungen.

 

Eindrucksvoll begründete er seine Forderung an die jungen angehenden Lehrerinnen und Lehrer nach einem kind- und jugendgerechten und vor allem bewegungsorientierten Unterricht. Dabei fällt der Vorbildfunktion eine tragende Rolle zu.

 

Fingerspitzengefühl oder Worauf es ankommt

Mit der Bewegungsaktion „Fingerspitzengefühl“ mit beiden Händen aus dem reichhaltigen Schatz der Bewegten Schule reflektierte der Seminarleiter seine Mitmachaktion nach Edward de Bono, einer weltweit bekannten Autorität zu Themen wie Kreativität und effektives Denken.

So steht der Daumen für Effektives Lernen. Die Hand ist ohne Daumen nutzlos, der Daumen entwickelt Kraft und hält zusammen. Er gibt Stärke. Effektiv sein heißt, die Zeit in Seminar und Schule sinnvoll nutzen, ohne Effektivität keine Wirkung!

Der Zeigefinger steht für Konstruktives Denken. Er weist Richtung und Weg zum erfolgreichen Lernen und Miteinander.

Der Mittelfinger steht für  Respekt vor anderen. Respekt zeigt sich durch:

Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Kollegialität und Pünktlichkeit, Menschlichkeit, Kooperationsbereitschaft, Mut und Beharrlichkeit.

Der Ringfinger steht für Vereinbarung, Vertrag, Absprachen und bei Edward de Bono für die  Selbst-Verbesserung. Er repräsentiert die individuelle Arbeit an sich selbst.

Der Seminarleiter forderte die permanente persönliche und professionelle Weiterentwicklung aber auch die Selbstevaluation und die Reflexionsfähigkeit.

Der kleine Finger ist nicht groß. Jeder, auch noch so kleine Beitrag, ist wichtig!

Beiträge sind das engagierte Wollen, das Mitmachenwollen und das sich jederzeit angesprochen Fühlen.

 

Vereidigung, Grußworte und Willkommensgruß

Nach der Vereidigung durch den Seminardirektor als Beamte auf Widerruf erhielten die zukünftigen jungen Lehrerinnen und Lehrer ihre Ernennungsurkunden  von ihren Pädgogiklehrbeauftragten ausgehändigt.

Ein Grußwort für die Ämter für Schule und Bildung in den Landratsämtern Reutlingen, Sigmaringen und Balingen sprach Schulamtsdirektor Heinz Schlumpberger vom Balinger amt und für die Lehrerschaft Personalratsvorsitzender Thomas Wagner.

Mit einem musikalischen Willkommensgruß unter Leitung von Seminarschulrat Karl-Anton Schnitzer und dem schon traditionellen Albstadt - Boogie überraschten die derzeitigen Seminarsprecherinnen mit einem speziellen „Refzept“ die Neuen.

 

SOFA – Schüler organisieren fast alles

Schüler der 8.Klasse der Hauptschule Truchtelfingen unter Leitung von Lehreranwärter Oliver Novak  präsentierten sich und ihre Schule eindrucksvoll mit einem  selbst gekochten Menü, das von den 120 Besuchern dankend angenommen wurde.

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